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§ 4 Prüfungsordnung

(1) Leistungsbeurteilung

Die Leistung der Studierenden während des gesamten Studiums wird anhand verschiedener Methoden beurteilt, darunter fallen schriftliche und mündliche Prüfungen und Arbeiten gemäß den Statuten der beteiligten Partneruniversitäten. Die Studierenden müssen zu Beginn der Vorlesungszeit entsprechend informiert werden.

(2) Masterarbeit und Masterprüfung/Disputation

Die Masterarbeit ist eine eigenständig verfasste Abhandlung, die erkennen lässt, dass die oder der Studierende über vertiefte Fachkenntnisse verfügt und die Fähigkeit besitzt, selbstständig nach wissenschaftlichen Methoden zu arbeiten. Sie sollte einen Umfang von mind. 50 Seiten haben und entspricht 24 ECTS-Anrechnungspunkten. An der Universität Graz bildet die Masterprüfung in Form einer kommissionellen mündlichen Prüfung den Studienabschluss. Auf sie entfallen 6 ECTS-Anrechnungspunkte. Der Prüfungssenat besteht entsprechend den an der Universität Graz geltenden Satzungsbestimmungen aus drei Personen. Für jedes Prüfungsfach (in Graz „Germanistische Mediävistik“ oder „Deutsche Sprache“) oder Teilgebiet („Deutsche Literaturgeschichte“ oder „Deutsche Sprachgeschichte“) ist eine Prüferin oder ein Prüfer zu bestellen. Ein Mitglied ist zur oder zum Vorsitzenden des Prüfungssenats zu bestellen. Die Prüfung ist in jenem Fach zu absolvieren, in dem die Masterarbeit geschrieben wurde.

Studierende müssen das Thema ihrer Arbeit nach Absprache mit einer Betreuerin oder einem Betreuer spätestens am Ende des dritten Fachsemesters festlegen. Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate. Die Bewertung erfolgt durch zwei Gutachter/innen. Zusätzlich gibt es zur Arbeit eine mündliche Prüfung, in der die/der Studierende ihre/seine Arbeit verteidigt und zu zwei weiteren Themen geprüft wird.

Die Masterarbeit ist bestanden, wenn sie abschließend mindestens mit der Note „Genügend“ (4,0, in Deutschland „Ausreichend“) bewertet wurde. Die Bewertung der Masterarbeit erfolgt durch den/die Gutachter/in, der/die bzw. Betreuung der Masterarbeit übernommen hat, und durch eine/n Zweitgutachter/in. Die Zweitbegutachtung sollte durch eine facheinschlägig habilitierte Person von einer Partneruniversität erfolgen.

(3) Wiederholung von Prüfungen

Für die Wiederholung von Prüfungen gelten die rechtlichen Grundlagen bzw. die jeweiligen Satzungen der Partneruniversitäten.

(4) Abschluss und Gesamtbeurteilung

a) Mit der positiven Beurteilung aller Lehrveranstaltungsprüfungen, der Masterprüfung und der Masterarbeit wird das Masterstudium abgeschlossen.

b) Die Beurteilung der einzelnen Module hat so zu erfolgen, dass der nach ECTSAnrechnungspunkten gewichtete Notendurchschnitt herangezogen wird.  

c) Zusätzlich zu den Beurteilungen der einzelnen Module ist eine Gesamtbeurteilung zu vergeben. Diese hat „bestanden“ zu lauten, wenn jedes Modul sowie die Masterarbeit und Masterprüfung positiv beurteilt wurde, anderenfalls hat sie „nicht bestanden“ zu lauten. Die Gesamtbeurteilung hat „mit Auszeichnung bestanden“ zu lauten, wenn in keinem Modul sowie der Masterarbeit und der Masterprüfung eine schlechtere Beurteilung als „gut“ und in mindestens der Hälfte der Module sowie der Masterarbeit und der Masterprüfung die Beurteilung „sehr gut“ erteilt wurde. Die Freien Wahlfächer werden für die Ermittlung der Note der Gesamtbeurteilung nicht berücksichtigt.

Die Absolventin oder der Absolvent des Joint Degree Masterstudiums Deutsche Philologie des Mittelalters und der Frühen Neuzeit erhält gemäß den Vereinbarungen der Partneruniversitäten und den gesetzlichen Bestimmungen der Partneruniversitäten ein Abschlusszeugnis [d. i. ein Zeugnis, unterfertigt von den Partneruniversitäten] sowie ein Diploma Supplement.

Kontakt

Joint Degree Koordinator, CuKo-Vorsitzender
Harrachgasse 21 / 6. OG 8010 Graz
Ao.Univ.-Prof. Dr.phil. Wernfried Hofmeister Telefon:+43 (0)316 380 - 2451
Fax:+43 (0)316 380 - 9761

Kontakt

Sekretariat
Harrachgasse 21 / 6. OG 8010 Graz
Martina Panse Telefon:+43 (0)316 380 - 8181

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