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Online-Vortrag am DO, 9. Juni 2022, 18:00 Uhr

Mittwoch, 01.06.2022

Digitale Archive und Zufall: Praktiken des Suchens. Das Archiv als Ort für Zufälle – Nachlässe an der Israelischen Nationalbibliothek Jerusalem

Donnerstag 9. Juni 2022 | 18.00 Uhr (MEZ) 19.00 Uhr (Jerusalem Time)

Online – Bitte registrieren Sie sich unter: office.cjs@uni-graz.at


Die digitale Transformation beschäftigt seit Jahren Archive und Bibliotheken. Sie führte zu budgetintensiven Digitalisierungsprojekten der Bestände ebenso wie zur computergestützten Erschließung von Texten und Quellen. Zudem eröffneten sich neue Möglichkeiten in der Repräsentation und Vermittlung. Zugleich beeinflusst die Kultur der Digitalität (Felix Stalder) jedoch auch das wissenschaftliche Arbeiten mit und in Archiven und Bibliotheken. In dieser Veranstaltung sollen Digitalisierungsstrategien von Archiven und Bibliotheken beleuchtet werden wie deren Auswirkungen auf die Forschungspraxis.
Gespräch zwischen Stefan Litt (Israelische Nationalbibliothek Jerusalem), Renate Evers (Leo Baeck Institut, New York) und Thomas Meyer (LMU München).

Moderation: Gerald Lamprecht (Karl-Franzens-Universität Graz)

Renate Evers ist seit 2016 Sammlungsleiterin des Leo Baeck Instituts New York und koordiniert die Sammlungsabteilungen des LBI: Archiv, Kunst und Bibliothek. Zuvor war sie fast 14 Jahre lang Leiterin der Bibliothek des LBI und 3 Jahre lang Archivarin am LBI. Als ausgebildete Bibliothekarin arbeitete sie in einer Reihe von wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland, bevor sie im Rahmen eines Austauschprogramms zwischen der Universität Konstanz und der Rutgers University in die USA kam. Derzeit absolviert sie einen MA in Jüdischen Studien an der Columbia University.

Thomas Meyer wurde 2003 im Fach Philosophie an der LMU München promoviert und habilitierte sich dort 2009. Seitdem zahlreiche Fellowships, Gast- und Vertretungsprofessuren in Europa, Israel und den USA, darunter auch die Kurt David Brühl Gastprofessur in Graz (2011). Seit 2020 apl. Professor für Philosophie an der LMU München. Zahlreiche Publikationen zur Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Hg. d. Hannah Arendt Studienausgabe (Piper Verlag, München). Arbeitet z.Zt. an einer Biographie Arendts. Der v. Meyer hg. Band Hannah Arendt, Die Freiheit, frei zu sein (DTV, 2019) wurde über 120.000mal verkauft.

Stefan Litt, habilitierter Historiker und Judaist, Kurator für allgemeine Geisteswissenschaften und Archivar an der Israelischen Nationalbibliothek Jerusalem. Zuletzt wurde von ihm herausgegeben: Stefan Zweig: Briefe zum Judentum, Berlin 2020.

Gerald Lamprecht, Historiker und Leiter des Centrums für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz.

Programm
 
 
Centrum für Jüdische Studien
Beethovenstraße 21, A-8010 Graz
Tel.: +43/(0)316/380–3900
https://juedischestudien.uni-graz.at/ 
https://www.erinnern.at

 

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