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Institutsgeschichte

An den Universitäten Deutschlands hatte sich die deutsche Philologie in den 1840-er Jahren endgültig etablieren können. In Österreich gelang ihr institutioneller Durchbruch erst nach 1848, und zwar im Zusammenhang mit einer grundlegenden Reform des höheren Bildungswesens. Dabei orientierte man sich sowohl an dem in Deutschland gängigen Fächersystem als auch an den dort geltenden wissenschaftskonstitutiven Standards. Für die Germanistik bedeutete dies eine Einengung auf deutsche Philologie mit Schwerpunkt auf Literatur und Sprache des Mittelalters sowie der frühen Neuzeit.

 

Als eigentlicher Gründervater des Instituts ist Anton Emanuel Schönbach (1848-1911) anzusprechen, der 1873 als außerordentlicher Professor der Deutschen Sprache und Literatur nach Graz berufen wurde. Bereits nach knapp zwei Monaten Lehrtätigkeit stellte er einen Antrag auf Gründung eines Seminars für deutsche Philologie. Während seiner rund vierzigjährigen Tätigkeit am Seminar entfaltete Schönbach eine über den Fachhorizont weit hinausgehende publizistische und pädagogische Regsamkeit.

 

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